... und noch viel weiter!
Dass das Nahrungsangebot für Bienen in unseren Breiten oft nicht mehr sehr üppig ist, hat mittlerweile ja fast jeder mitbekommen. Denn Bienen sind in den Medien in jüngster Zeit wieder in den Blickpunkt gerückt. Bei uns auf dem Land ist nach der Rapstracht im Frühjahr oft nicht mehr viel los.
Was also tun? Wenn die Tracht nicht zu uns kommt, kommen wir halt zur Tracht! Gemeinsam mit einem anderen Imker haben wir unsere Bienen verladen und uns auf zur Akazienblüte in die Nähe von Magdeburg gemacht.
Damit sich die Reise lohnt, wurden die Bienen nach dem Verblühen der Bäume noch an ein großes Sonnenblumenfeld umgestellt. Leider haben diese nicht "gehonigt", sodass ich euch leider keinen Sonnenblumenhonig anbieten kann. In den Akazien haben die Bienen aber sehr fleißig gesammelt.
Bei dieser Wanderung haben wir gemerkt, dass imkern auch sehr, sehr anstrengend sein kann. :)
Den Bock... Imker zum Gärtner gemacht
Die letzten Tage haben wir das gute Wetter genutzt um den Garten an einigen Ecken etwas umzugestalten. Dabei wurden unter anderem neue Beete angelegt.
Wie es sich für einen Imker gehört, wurden natürlich Gehölze gepflanzt, die bienenfreundlich sind. Hier mal die neu angelegte Fläche in ihrer ganzen "Pracht":
Sieht natürlich noch etwas karg aus, wird aber im fortgeschrittenen Jahr eine schöne Bienenweide bieten. Gepflanzt haben wir verschiedene Weiden, Weigelie, Kolkwitzie. Der große Strauch in der Mitte ist ein Jasmin, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und letztes Jahr schon von den Bienen gut besucht wurde.
Damit es zwischen den Ziergehölzen nicht so karg aussieht, hat die ganze Familie noch Blumenzwiebeln gesetzt. Von denen sieht man natürlich wirklich erst später im Jahr etwas. Aber die Verpackungen versprechen einiges:
Geplant ist auch das Beet mit diversen Stauden aufzuhübschen. Hier bin ich für Vorschläge aus meiner Leserschaft sehr offen. :)
Beim Betrachten des Tageswerks auf der neu platzierten Bank (neben den Bienenstöcken), bekam ich gleich Besuch von einigen Hummelköniginnen und dieser Wildbiene:
Über sachdienliche Hinweise um welche Art Wildbiene es sich handelt, bin ich wieder sehr dankbar, denn auf dem Gebiet habe ich noch einigen Nachholbedarf.