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Montag, 18. April 2016

Wieder Raps...

... am neuen Stand

Am letzten Wochendende standen die meiste Zeit die Bienen auf dem Plan. Der Raps legt ja langsam los, also mussten die Völker umgestellt werden. Dieses Jahr aber an einem neuen Stand.
Warum ein neuer Stand? Der Diebstahl von Bienen scheint sich zu einem neuen (Imker)Sport entwickelt zu haben. Der letztjährige Stand war von der Hauptstraße schon von weitem gut sichtbar. Daher haben wir uns für einen neuen Standort entschieden, den etwas geschützt von einem Wäldchen eingerichtet haben.

Einer arbeitet...

... der andere macht nur Fotos ;)

Da ich die Gerüstfüße zu Hause gelassen hatte, war das "ins Lot setzen" etwas komplizierter, hat aber am Ende doch ganz gut geklappt.


Abends konnte die Völker schon recht früh verstellt werden, da das Wetter eher regnerisch und windig war.

Improvisiert wurde beim Abtransport im Garten...

...und beim Beschweren der Beutendeckel.

Letztlich fanden aber alle Beuten ihren Platz auf dem Stand. Meine Bienen wurden natürlich nach innen gestellt, um die schwachen Völker des "Imkermeisters" etwas zu päppeln. :)


Die Endabnahme erfolgte am nächsten Tag durch die Familie. Nun hoffen wir, dass das Wetter mitspielt und der Raps ordentlich honigt.


Donnerstag, 24. September 2015

Bis zur Akazie...

... und noch viel weiter!

Dass das Nahrungsangebot für Bienen in unseren Breiten oft nicht mehr sehr üppig ist, hat mittlerweile ja fast jeder mitbekommen. Denn Bienen sind in den Medien in jüngster Zeit wieder in den Blickpunkt gerückt. Bei uns auf dem Land ist nach der Rapstracht im Frühjahr oft nicht mehr viel los.

Was also tun? Wenn die Tracht nicht zu uns kommt, kommen wir halt zur Tracht! Gemeinsam mit einem anderen Imker haben wir unsere Bienen verladen und uns auf zur Akazienblüte in die Nähe von Magdeburg gemacht.




Damit sich die Reise lohnt, wurden die Bienen nach dem Verblühen der Bäume noch an ein großes Sonnenblumenfeld umgestellt. Leider haben diese nicht "gehonigt", sodass ich euch leider keinen Sonnenblumenhonig anbieten kann. In den Akazien haben die Bienen aber sehr fleißig gesammelt.

Bei dieser Wanderung haben wir gemerkt, dass imkern auch sehr, sehr anstrengend sein kann. :)






Samstag, 25. April 2015

Ri-Ra-Raps

Mein erste Bienen-Wanderung

Heute ging es für meine Bienen spontan an einen neuen Standort. Auf einem Bienenstand eines befreundeten Imkers, an einem Rapsfeld waren noch zwei Plätze frei, sodass ich meine beiden Vollvölker kurzentschlossen dazustellte.

Die Beuten werden dazu mit Spanngurten gesichert, damit sie sicher transportiert werden können. Nach dem Bienenflug werden die Fluglöcher verschlossen. Ich verwende dafür zugeschnittene Schaumstoffstreifen, diese passen perfekt in die Fluglöcher.


Bereit zur Abfahrt!
Die Bienen stehen dort nun direkt an der aktuellen Haupttracht in unserer ländlichen Umgebung, dafür sieht es bei mir im Garten leider ziemlich leer aus.


"Ableger allein zu Haus"
Aber die Bienen stehen nicht weit weg, ich kann sie mit dem Fahrrad besuchen fahren. Nun bleibt zu hoffen, dass das Wetter mitspielt, damit die Bienen fleißig Nektar sammeln und die Honigräume füllen können.



Das Bild, dass die Perspektive der Bienen auf das Rapsfeld zeigt, habe ich leider vergessen... :)
Ich hatte heute schon Sehnsucht, habe die Bienen besucht und habe die Fotos geschossen:





Freitag, 20. März 2015

Bienengarten

Den Bock... Imker zum Gärtner gemacht

Die letzten Tage haben wir das gute Wetter genutzt um den Garten an einigen Ecken etwas umzugestalten. Dabei wurden unter anderem neue Beete angelegt.

Wie es sich für einen Imker gehört, wurden natürlich Gehölze gepflanzt, die bienenfreundlich sind. Hier mal die neu angelegte Fläche in ihrer ganzen "Pracht":







Sieht natürlich noch etwas karg aus, wird aber im fortgeschrittenen Jahr eine schöne Bienenweide bieten. Gepflanzt haben wir verschiedene Weiden, Weigelie, Kolkwitzie. Der große Strauch in der Mitte ist ein Jasmin, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und letztes Jahr schon von den Bienen gut besucht wurde.

Damit es zwischen den Ziergehölzen nicht so karg aussieht, hat die ganze Familie noch Blumenzwiebeln gesetzt. Von denen sieht man natürlich wirklich erst später im Jahr etwas. Aber die Verpackungen versprechen einiges:



Geplant ist auch das Beet mit diversen Stauden aufzuhübschen. Hier bin ich für Vorschläge aus meiner Leserschaft sehr offen. :)

Beim Betrachten des Tageswerks auf der neu platzierten Bank (neben den Bienenstöcken), bekam ich gleich Besuch von einigen Hummelköniginnen und dieser Wildbiene:



Über sachdienliche Hinweise um welche Art Wildbiene es sich handelt, bin ich wieder sehr dankbar, denn auf dem Gebiet habe ich noch einigen Nachholbedarf.

Samstag, 14. Februar 2015

Frühlingsanfang 2015

Raus aus dem Winterschlaf!

Seit diesem Wochenende ist für den Imker und den Bien offiziell Frühling verordnet. Die Temperaturen könnten zwar ruhig noch etwas steigen, aber das Wetter insgesamt war bei blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein schon sehr frühlingshaft.


Ich selber habe das Wetter genutzt meinen Garten etwas auf Vordermann zu bringen und auch die Bienen waren fleißig unterwegs. Bei allen drei Ablegern herrschte zeitweise Stau am Flugloch. Es ist natürlich sehr erfreulich, dass es alle Völker scheinbar aus dem Winter geschafft haben. Beim Ankippen der Beuten habe ich bei einem Volk aber festgestellt, dass das Futter langsam sehr knapp wird. Hier werde ich mir überlegen müssen zu zufüttern, damit die Bienen nicht "auf den letzten Metern" noch verhungert.

Reinigungsflug
Bei den ersten Ausflügen der Bienen im Frühling steht vor allem der sogenannte Reinigungsflug an. Die Bienen können im Winter ihre Kotblase nicht entleeren, da sie die Beute bei den niedrigen Temperaturen nicht verlassen können. Daher wird dies dann kollektiv bei der ersten Frühlingssonne erledigt. Anflugziele beim Reinigungsflug sind gerne große, helle Flächen. Daher die ersten Sonnenstrahlen des Jahres am Besten nicht nutzen die weißen Bettlaken draußen zu trocknen. Sie könnten anschließend etwas gesprenkelt aussehen...

Leider war ich mit dem Schießen der Fotos etwas spät dran, sodass die Krokusse ihre Köpfe schon wieder geschlossen hatten, aber man kann trotzdem erkennen, dass die Bienen nur im Sturzflug aus der Beute stürzen müssen, um Pollen zu sammeln.


Für mich stehen in der nächsten Zeit Arbeiten, wie das Streichen der neuen Beuten an, aber das macht im Freien natürlich mehr Spaß als im dunklem Keller. (Es ist übrigens nicht etwa eine Ausrede, weshalb ich noch nicht längst fertig bin :))

Langsam bin ich aber wirklich froh, dass die Bienensaison langsam aber stetig wieder Fahrt aufnimmt. Dies gilt dann natürlich hoffentlich auch für diesen Blog! :)

Montag, 16. Juni 2014

Bienen-News (Ausgabe 1)

Neuigkeiten aus den Völkern

So, lange nichts mehr gehört von den Bienen! Das liegt daran, dass ich die Ableger erstmal in Ruhe gelassen habe und Störungen weitesgehend vermied.

Nun habe ich aber wieder reingeschaut: Der erste Ableger, der schon etwas früher gebildet wurde, hat ein schönes, großes Brutnest angelegt, so dass demnächst viele neue Bienen schlüpfen werden.

In zwei weiteren Völkern habe ich die Königin entdeckt und auch gleich in schönem Grün gezeichnet.

Im letzten konnte ich aber weder Stifte/Eier, noch die Königin erblicken. Das ist natürlich ungünstig, da das Volk nur mit Königin überlebensfähig ist. Also habe ich mir von einem anderen Imker eine zusätzliche Brutwabe mit ganz frischer Brut geholt und dem Volk eingehängt. Die haben nun erneut die Möglichkeit eine neue Thronfolgerin nachzuziehen. Ich bin mal gespannt, ob es dieses Mal besser klappt. Im schlechtesten Fall müsste das Volk aufgelöst werden.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Die Bienen sind fleißig Pollen und Nektar sammeln. Wir haben viel Weißklee im Garten (dort wo eigentlich der Rasen sein sollte ;)). Da stürzen sich die Bienen wie wild drauf, barfuss durch den Garten ist also nicht mehr!

Achja: Ich habe einen Stich in die Nase kassiert, aber auch dieses Mal ist keine übermäßige Schwellung oder Rötung aufgetreten, so dass ich auf Fotos meines Zinken verzichte. :)

An den Fluglöchern ist bei schönem Wetter immer ordentlich was los:





Mittwoch, 4. Juni 2014

Bienenattentat

Attentat auf meine Bienen

Mir ist heute ein Bild zugespielt worden, das einen heimtückischen Angriff auf eine meiner Bienen zeigt. Dieses will ich euch natürlich nicht vorenthalten. 
Vielleicht kann ja sogar jemand sagen um was für ein Insekt es sich handelt. Ich selber weiß es leider nicht.



Bildnachweis: B.Cramm

Mittwoch, 14. Mai 2014

Bienenflug

Ja, wo fliegen sie denn?

Wie weit fliegen Bienen eigentlich? Die Antwort ist relativ einfach: in ca. 3km Umkreis um den Bienenstock. Okay, kann man sich merken oder auch nicht. Interessanter wird es wenn es konkret um die eigenen Bienen geht. Noch interessanter, wenn man es sich auf einer Karte direkt anschauen kann und somit ein viel besseres Gefühl dafür bekommt.

Die Zeiten in denen man mit Zirkel und Bleistift vor einer Karte sitzt, sind ja mittlerweile vorbei und da es im Internet ja auch nichts gibt, was es nicht gibt, habe ich mal eine Seite rausgesucht, die das virtuelle Zirkelschwingen für mich übernimmt. 
Das Ergebnis möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. 

Kommen meine Bienen evtl. auch zu euch in den Garten? Ein paar von euch würden mir einfallen, die im Einzugsgebiet wohnen und meinen Bienen "Guten Tag" sagen könnten. Wer also genauer schauen möchte, klickt hier: https://homecrossing.de/beespace/ 

Für den Imker ist es übrigens durchaus wichtig zu wissen welcher Bereich von den Bienen beflogen wird. Beispielsweise damit er das Trachtangebot, das den Bienen zur Verfügung bewerten und einschätzen kann. Außerdem sollte jeder Imker einen zweiten Bienenstand außerhalb dieses Bereichs unterhalten. Dorthin werden dann neugebildete Ableger gebracht. Warum? Da die Flugbienen sonst zu ihrem alten Volk zurückfliegen würden und der Ableger dadurch geschwächt würde.




Sonntag, 23. Februar 2014

Die "Konkurrenz" fliegt schon!

Die "Konkurrenz" fliegt schon!

Die ersten Blumenzwiebel haben in unserem Garten ihre bunten Blüten bereits aus der Erde gestreckt. In den letzten Tagen hat sich ein hübscher Blütenteppich entwickelt. 
Heute standen wir begeistert davor und konnten beinahe unser eigenes Wort nicht mehr verstehen. Die Bienen der anderen Imker summten und brummten auf den Blüten und sammelten fleißig Pollen und Nektar.

Bald gesellen sich meine eigenen Bienen dazu. Vergangene Woche bin ich nämlich offiziell Mitglied des Imkervereins Wedemark. Nun dauert es nicht mehr lange bis die ersten Beuten auch in unserem Garten stehen. Ein Treffen mit anderen Neuimkern der Wedemark ist in den nächsten Tagen. Ich werde natürlich berichten. 

Die Bilder sind von uschis-blog.deDort findet ihr auch weitere Fotos aus Garten und Natur, sowie viele Rezepte.

Krokusse und Schneeglöckchen

Krokusse im heimischen Garten