Montag, 28. April 2014

Imkertaufe

 Der erste Bienenstich

Wie die "Facebook-Anhänger" ja gestern schon lesen konnten, habe ich mir meinen ersten Bienenstich abgeholt. Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser: 
Bienenstich? Kuchen, oderwie? Der Kerl hat doch noch gar keine Bienen! 

Stimmt, da die Beutenbestellung noch auf sich warten lässt, muss ich auch auf die eigenen Völker noch warten.
Aber so langsam habe ich wirklich genug von der Theorie, sodass ich mich die letzten Tage ständig bei anderen Imkern herumgetrieben habe: Ablegerbildung bei einem anderen Jungimker, Bienen an einen anderen Stand bringen oder 1000 Rähmchen spannen und einlöten in der etwas größeren Imkerei. Letzteres gehört eher zu den unliebsameren und monotoneren Aufgaben des Imkers, aber auch dies will ja erledigt werden. Mit mehreren "Leidensgenossen" ist es aber deutlich spaßiger.

Gestern bei der Ablegerbildung bei einem Jungimker aus der Nachbarschaft, durfte ich dann das unliebsamere Bienenprodukt Bienengift "testen". 


 
Die anderen arbeiten, Timo macht Fotos

Bei der Durchsicht der Völker achtete ich genau darauf keine Bienen mit den Fingern zu quetschen und so blieb ich beim direkten Arbeiten an den offenen Völkern auch von Stichen verschont. 
Als wir quasi fertig waren und die Völker schon wieder den Deckel aufgesetzt hatten, passierte es dann aber doch: Plötzlich ein Stechen am linken Ringfinger. Biene weg, Stachel steckte noch, diesen mit dem Stockmeißel herausgeschoben und kurz gewartet wie es sich anfühlt. Beim letzten Teil des Imkerkurses wurde das Thema Allergie ziemlich lange behandelt, ganz ungefährlich kann dann ein solcher Stich nämlich nicht sein. Aber was soll ich sagen, ich hatte schon Mückenstiche, die unangenehmer waren. Also keine Bilder von angeschwollenen Gliedmaßen oder einem Ziegenpeter-Gesicht (jedenfalls aktuell noch nicht :))
Lustigerweise hätte ein Bienenstich in Kuchenform wegen meiner Mandelallergie sicherlich stärkere Reaktionen hervorgerufen. :)

Wie es weitergeht? Ich hoffe meine Bestellung kommt diese Woche, außerdem steht immer noch der Bau des Untergestells an: Dem Beutenbock. Was ich genau bauen werde und ob es auch so klappt wie ich mir vorstelle, erfahrt ihr natürlich in den kommenden Tagen wieder hier im Blog.

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