Samstag, 14. Februar 2015

Frühlingsanfang 2015

Raus aus dem Winterschlaf!

Seit diesem Wochenende ist für den Imker und den Bien offiziell Frühling verordnet. Die Temperaturen könnten zwar ruhig noch etwas steigen, aber das Wetter insgesamt war bei blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein schon sehr frühlingshaft.


Ich selber habe das Wetter genutzt meinen Garten etwas auf Vordermann zu bringen und auch die Bienen waren fleißig unterwegs. Bei allen drei Ablegern herrschte zeitweise Stau am Flugloch. Es ist natürlich sehr erfreulich, dass es alle Völker scheinbar aus dem Winter geschafft haben. Beim Ankippen der Beuten habe ich bei einem Volk aber festgestellt, dass das Futter langsam sehr knapp wird. Hier werde ich mir überlegen müssen zu zufüttern, damit die Bienen nicht "auf den letzten Metern" noch verhungert.

Reinigungsflug
Bei den ersten Ausflügen der Bienen im Frühling steht vor allem der sogenannte Reinigungsflug an. Die Bienen können im Winter ihre Kotblase nicht entleeren, da sie die Beute bei den niedrigen Temperaturen nicht verlassen können. Daher wird dies dann kollektiv bei der ersten Frühlingssonne erledigt. Anflugziele beim Reinigungsflug sind gerne große, helle Flächen. Daher die ersten Sonnenstrahlen des Jahres am Besten nicht nutzen die weißen Bettlaken draußen zu trocknen. Sie könnten anschließend etwas gesprenkelt aussehen...

Leider war ich mit dem Schießen der Fotos etwas spät dran, sodass die Krokusse ihre Köpfe schon wieder geschlossen hatten, aber man kann trotzdem erkennen, dass die Bienen nur im Sturzflug aus der Beute stürzen müssen, um Pollen zu sammeln.


Für mich stehen in der nächsten Zeit Arbeiten, wie das Streichen der neuen Beuten an, aber das macht im Freien natürlich mehr Spaß als im dunklem Keller. (Es ist übrigens nicht etwa eine Ausrede, weshalb ich noch nicht längst fertig bin :))

Langsam bin ich aber wirklich froh, dass die Bienensaison langsam aber stetig wieder Fahrt aufnimmt. Dies gilt dann natürlich hoffentlich auch für diesen Blog! :)

Dienstag, 13. Januar 2015

Kleinere Anpassungen...

 ...bei Honigbienenblog.de

Den besonders aufmerksamen Lesern dieser Postille ist sicher schon aufgefallen, dass sich einige Kleinigkeiten auf der Seite verändert haben. Die Änderungen habe ich hier kurz für euch zusammengefasst:


  • Ihr könnt jetzt rechts unter: "Was bisher geschah" leichter alte Beiträge finden, da eine "Hierachie" eingeführt wurde.
  • Außerdem findet ihr dort ein Suchfeld, mit dem ihr den Blog durchsuchen könnt und so leichter zu älteren Themen gelangt.
  • Ich habe von Beginn an alle Beiträge "gelabelt" - also Stichworten zugeordnet. Diese könnt ihr jeweils unter den Beträgen finden. Durch Anklicken eines Stichwortes gelangt ihr schnell auf eine Übersicht weiterer Beiträge zum Thema. Dabei gilt natürlich: Je allgemeiner das Suchwort, desto mehr Beiträge werdet ihr finden. Das Stichwort "Bienen" wird sicher mehr Beiträge zu Tage fördern, als z.B. "Smoker". Wer es ganz genau wissen will, findet am Ende der Seite eine Übersicht aller Stichwörter und in Klammern die Anzahl der zugeordneten Beiträge.
  • Wer jetzt sofort fleißig nach unten gescrollt hat, wird gleich die nächste Änderung gefunden haben: Am Ende jeder Seite werden die bei euch beliebtesten Beiträge angezeigt. Dies hilft euch beim Stöbern und (Neu-)Entdecken von Posts.

Wer nichts verpassen will hat weiterhin die Möglichkeit dem Blog per e-Mail zu folgen. Das entsprechende Eingabefeld findet ihr auch rechts am Rand.
Oder ihr folgt dem Blog bei Facebook. Dort habe ich eine eigene Seite eingerichtet, auf der ich links zu neuen Beiträgen poste. Ihr findet mich unter: Honigbienenblog.de bei Facebook.

Bildnachweis: Hoppenheidt Fotografie

Samstag, 10. Januar 2015

Norddeutsche Großimkertage...

...mit Imkerlatein und etwas Größenwahn?

Heute war ich in Soltau unterwegs. Dort fanden die "Norddeutschen Großimkertage" statt. Großimkertage? Ist der Neuimker etwas größenwahnsinnig geworden? Nein, die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, wobei unser Hauptaugenmerk auf der angeschlossenen Imkerbedarfsmesse und den dort ausgestellten Honigschleudern lag. Ein mitgereister Jungimker plant nämlich die Anschaffung einer eigenen Schleuder für die nächste Honigernte, da war hier natürlich eine besondere Gelegenheit verschiedene Modelle in Augenschein zu nehmen und direkt zu vergleichen.




Waren wir mit diesem Anliegen erfolgreich? Naja, wir sind etwas schlauer was die Gerätschaften und deren Ausstattungen betrifft, insbesondere deren Preis, aber eine abschließende Entscheidung konnten wir noch nicht treffen.
Wir wurden aber wieder Zeuge, dass folgender Spruch auf jeden Fall zutrifft: "5 Imker, mindestens 7 Meinungen":
"Wichtig ist auf jeden Fall, dass...!"   -   "Quatsch! Auf jeden Fall brauchst Du....!"  -  "Ich würde ja lieber auf ... zurückgreifen!"   -  "Die besten Ergebnisse erzielt man mit..."  :)
Da ist es gut, dass die Veranstaltung auch am Sonntag noch stattfindet und die Schleuderauswahl vielleicht morgen vom Jungimker abschließend getroffen werden kann, weniger Imkerlatein wird man aber auch dann sicher nicht zu hören bekommen. :)




Bei den mitgereisten Imkern, die bereits größere Völkerzahlen bewirtschaften, lag das besondere Augenmerk auf einer automatischen "Honigernte-Maschine". Dabei wird das Entdeckeln und Schleudern der Honigräume fast vollautomatisch übernommen. Das war natürlich sehr interessant, aber würde ich jetzt über die Anschaffung eines solchen Gerätes nachdenken, müsste ich mir sicherlich wirklich Größenwahn vorwerfen lassen. Vom Preis, und, dass ich vor der Anschaffung ein neues Haus bauen müsste mal ganz abgesehen. :)


Schlecht zu erkennen, aber die Ausmaße waren wirklich enorm


Die Maschine nimmt Rähmchen gleich zargenweise auf!

Insgesamt war es ein wirklich interessanter und informativer Tag. Ich kann daher auch anderen Neulingen (und natürlich erfahrenen Imkern) nur empfehlen sich vom Begriff "Großimker" nicht abschrecken zu lassen und bei einer solchen Veranstaltung vorbeizuschauen. Viele der einschlägigen Händler waren mit ihren Waren vertreten, egal ob Beutensysteme, Schleudern, Wachsschmelzer oder sonstiges Imkerzubehör man konnte sich an Ort und Stelle ein Bild unterschiedlicher Hersteller machen. Dies sicher auch gerade für Einsteiger ideal!

Vielleicht sehen wir uns ja dann im nächsten Jahr vor Ort - zu Imkerlatein und ein bisschen Größenwahn. :)

Sonntag, 28. Dezember 2014

Süßes! Sonst gibt's....

...Oxalsäure!

Worauf haben Imker in den letzten Wochen am häufigsten geschaut?




Das Thermometer! Denn bevor sich die Bienen (bzw. die Imker) endgültig in den Winterschlaf verabschieden, stand noch die letzte Behandlung gegen die Varroamilbe an: Die Träufelung von Oxalsäure. Dafür ist aber eine niedrige Temperatur erforderlich. Warum? Da die Bienen beim ersten Frost aus der Brut gehen, also die Königin keine Eier mehr legt und die vorhandene Brut nicht mehr gepflegt wird. Die Brutfreiheit der Völker ist deshalb wichtig, da die Milben sich in den Brutzellen vermehren. Ist die Brut verdeckelt, kann die Oxalsäure nicht richtig wirken. Weiterhin ziehen sich die Bienen bei niedrigeren Temperaturen eng in der Wintertrauben zusammen, dadurch kann die Benetzung der Bienen effizienter durchgeführt werden, da die Bienen die Säure untereinander durch Körperkontakt weitergeben. Sind die Bienen weit im Stock verteilt, ist dies natürlich nicht gegeben.

Bevor ich nun auf die Durchführung der Behandlung etwas genauer eingehe, nochmal der Hinweis:


Ich bin Anfänger, verlasst euch nicht auf meine Ausführungen, insbesondere bei der Anwendung von Säuren und Medikamenten! Lest die Packungsbeilage, holt euch evtl. Rat von erfahrenen Imkern, zieht geeignete Schutzkleidung an! Die Anwendungsschritte können bei Eurem Präparat evtl. abweichen.
Insbesondere habe ich auf meinem Blog nicht das gesamte Varroa-Behandlungskonzept dargestellt, da ich für einen Bericht über die Ameisensäure keine Zeit hatte, also verlasst euch dort auch nicht auf meine Ausführungen! Hinweise zu Fachbüchern findet ihr oben unter dem Reiter "Literatur".

So nun aber zur Anwendung der Oxalsäure. Was braucht man?



Säurefeste Handschuhe, eine Spritze mit Skala und Schlauch und natürlich die Säure selbst.



Die Säure besteht aus zwei Komponenten: Einer flüssigen Lösung und Saccharose-Pulver. Beides wird direkt vor der Anwendung vermischt, wodurch die gebrauchsfertige Mischung entsteht.



Anschließend wird die Oxalsäure in die Spritze aufgezogen. Für die Dosierung unbedingt die Packungsbeilage beachten!



Anschließend ging es an die Bienen. Die erste Hürde war dieses Mal das Öffnen der Beuten. Der Frost hatte die Deckel verschlossen. Da wir keinen Stockmeisel am Mann hatten, musste improvisiert werden! :)



Dann konnte es los gehen. Die Säure wird mit Hilfe des Schlauchs der Spritze langsam zwischen die Rähmchen geträufelt. Die untergeschobene Windel half bei den tiefsitzenden Völker die Bienentraube genauer zu lokalisieren.



Das Öffnen und Beträufeln der Bienen sollte zügig erfolgen, damit die Tiere in ihrer Wintertraube möglichst wenig gestört werden.



Damit sind die Arbeiten an den Völkern für diese Saison abgeschlossen. Jetzt kann nur noch gehofft werden, dass die Völker gut durch den Winter kommen! Im Frühjahr werden wir zeitig auf eine ausreichende Versorgung mit Futter prüfen, da der Winter dieses Jahr etwas auf sich warten ließ und zu befürchten ist, dass die Bienen schon einiges an Futter verbraucht haben. 
Bis dahin werde ich die Ausstattung für das kommende Jahr bestellen, damit ich nicht wieder in der "Hauptsaison" bestelle und deshalb hoffen muss, dass alles rechtzeitig eintrifft. Die neuen Beuten wollen ja auch noch gestrichen werden; auch so eine Winterarbeit des Imkers. :)

Dienstag, 23. Dezember 2014

Mit Speck fängt man Mäuse...

...und mit Mäusespeck Bienen?

Da meine Artikel gerne nur halb gelesen werden, möchte ich in diesem Fall darauf hinweisen, dass ich mich am Ende des Artikel ausführlich mit den Vor- und Nachteilen beschäftige! Ich weiß, dass dieses Verfahren nicht bei allen Imkern auf positive Resonanz gestoßen ist. 

Hier im Nachgang ein Bericht über die letzte Fütterung mit kleinem Experiment. Ich habe es leider nicht geschafft diesen eher zu veröffentlichen. Daher: Keine Angst, die Bienen sind natürlich schon vor langer Zeit gefüttert worden! :)

Ich hatte schon über die Fütterung der Bienen für den Winter geschrieben. Dafür habe ich mir Futtereimer gekauft, welche "verkehrt herum" auf die Waben gestellt werden und die Bienen das Futter durch eine perforierte Metallplatte abnehmen können. Dabei floß beim ersten Mal leider einiges an Futter durch die Wabengassen.

Daher habe ich mich bei der letzten Einfütterung für dieses Jahr mal für ein anderes Verfahren entschieden. Beschrieben wurde dieses von Pia Aumeier im Deutschen Bienenjournal.

Das Futter wird in einen Eimer gefüllt, der ohne Deckel in eine Leerzarge auf die Waben gestellt wird. Allerdings würden die Bienen, beim Versuch das Futter aufzunehmen, ertrinken. Daher werden "Schwimmhilfen" auf/in das Futter gegeben. Mögliche Materialien sind: Stroh, Korken und Ähnliches.
  Ich verwendete dieses Mal allerdings Marshmallows, bzw. Mäusespeck. Dieser schwimmt auf dem Futter und da er quasi nur aus Zucker besteht, könnte er von den Bienen auch gefressen werden. 
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bienen diese Form der Schwimmhilfen nicht verkitten, also mit Wachs und Propolis am Rand des Behältnisses verkleben. Dies war für mich der ausschlaggebende Punkt das Verfahren zumindest einmal zu testen. Beim Füttern der Ableger hatte ich nämlich genau dieses Problem: Die Bienen hatten die Korken fein säuberlich oben am Gefäß befestigt, das Futter sich weiter abgesenkt und obenauf schwammen lauter tote Bienen.


Ein weiterer Kritikpunkt ist die Zusammensetzung der Produkte. Hauptbestandteil ist sicherlich Zucker. Daneben aber Aroma, Stabilisatoren und evtl. Farbstoffe. Dies gehört natürlich eigentlich nicht ins Bienenfutter. 
Ich habe hier abgewogen und mich dafür entschieden das Verfahren zumindest zu testen. Dauerhaft werde ich mit dieser Methode nicht arbeiten.
Ein weiterer negativer Punkt ist der Preis. Ich habe eine Packung im "Discounter-Sonderwochen-Angebot" gekauft und ,99 € bezahlt. Die Menge reichte für die Fütterung von 2 Völkern. 



Hat das Verfahren wenigsten funktioniert? Ja, aber leider sind die Bilder auf Grund der Dunkelheit nichts geworden, die Bienen haben das Futter restlos aufgenommen und den Mäusespeck "angenagt" aber nicht vollständig aufgenommen. Verkittet wurde nichts, die weißen Zuckerbälle lagen auf dem Boden des Eimers.
 
Abschließend nocheinmal die Vor- und Nachteile dieses Verfahrens:

Pro
- kein Verkitten der Schwimmhilfe
- evtl. schneller/leichter verfügbar als bspw. Korken
- leicht im "Handling"

Contra
- Zusätze, die nicht unbedingt ins Futter gehören
- nur einmalig verwendbar,
- daher reativ teuer

Montag, 6. Oktober 2014

Bienenattentat #2

Attentat auf meine Bienen

Ich hatte ja hier: Bienenattentat #1 schon einmal berichtet, dass (meine) Bienen ein begehrtes Jagdobjekt darstellen. 

Nun habe ich an unserem Schuppen festgestellt, dass die Gefahr nicht nur auf den Blüten lauert, sondern die Spinnen auch unweit der Bienenbeuten ihre Netze aufgespannt haben.

Die ersten Opfer sind bereits zu beklagen:

 

An anderer Stelle fand ich ebenfalls Netze mit eingesponnenen Bienen, also kein Einzelfall.
Ich war wirklich etwas überrascht, dass tatsächlich auch Insekten dieser Größe gefangen werden. Ich vermutete, dass deren Fluggeschwindigkeit und Masse ausreicht um unbeschadet "durchzubrechen". 

Den Übeltäter konnte ich auch noch schnell ablichten, bevor er sich dann verkrümelt hat:



Wenn mich meine leidlichen Biologiekenntnisse nicht täuschen, handelt es sich um eine Kreuzspinne? Letztes Mal ließ sich die Identität der Attentäter durch die Leserschaft recht schnell ausmachen. Ich bin gespannt.

Montag, 8. September 2014

Bienennews (Ausgabe 2)

Neuigkeiten und Lebenszeichen

So, nun habe ich länger nichts von mir hören lassen. Eigentlich wollte ich schon einige Postings zur Fütterung und Varroa-Behandlung verfasst haben.
Aber anstatt die tausenden von Bienen zu betreuen, musste ich mich die letzten Wochen um unsere größer gewordene Familie kümmern.


Imkernachwuchs

Die Bienen einzeln zu begrüßen musste daher leider ausfallen. :) Aber es geht ihnen trotzdem gut!
Nun im Schnelldurchlauf das Wichtigste aus den Bienenstöcken.

Fütterung
Wie beschrieben habe ich den Bienen ihre erste Winterfutter-Gabe zukommen lassen. Dabei hatte ich ja schon den Fehler beim Umdrehen der Eimer gemacht. Könnt ihr hier nochmal nachlesen:
Völker auffüttern. (Hat beim zweiten Mal schon besser viel geklappt ;))

Jetzt kommen wir gleich zum nächsten "Anfängerfehler". Da ich eine recht dicke und starre Folie habe, eigentlich ist es schon fast eine Plexiglas-Scheibe, hatte ich diese zum Auffüttern komplett entfernt.
Das führte dazu, dass die Bienen neben den Eimern fleißig Wildbau angelegt haben.
Das wusste ich zwar, aber, da das Futter recht schnell abgenommen wurde, habe ich sie machen lassen und wollte den Wildbau beim Abnehmen der Eimer einfach schnell entfernen. "Einfach" und "Schnell", dachte ich...
Aber die Bienen haben natürlich den Wildbau ordentlich mit Futter vollgemacht, denn die Zellen waren ja auch schön nah an der Quelle. Ich habe den vollgestopften Wildbau entfernt und musste ihn in einem der Futtereimer nocheinmal zum Ausschlecken auf eines der Völker stellen.

Beim zweiten Füttern habe ich dann die Folien mit größtmöglicher Auflage unter den Eimern gelassen. Sah zwar von außen doof aus, aber dafür gab es keinen Wildbau mehr.

Eine dritte Futtergabe werden die Bienen noch erhalten.


So sah es nach der ersten Fütterung in der Leerzarge aus...

Varroabehandlung mit Ameisensäure
Über dieses Thema werde ich sicherlich noch ein paar Mal schreiben (müssen). Aber hier nur erstmal in aller Kürze. Vor dem Winter müssen die Völker gegen die Varroa-Milbe behandelt werden.
Ich habe die Völker zwischen den beiden Fütterungen mit der "Schwammtuch-Methode" behandelt. Hierbei wird für 24 Stunden ein handelsübliches Schwammtuch auf die oberen Rähmchen gelegt, welches mit 60%-iger Ameisensäure getränkt ist. (Sicherheitshinweise beachten und natürlich ausreichend Schutzkleidung tragen!)
Die Säure verdunstet dann im Stock und tötet die auf den Bienen ansitzenden und die sich in der Brut befindlichen Milben.
Diesen Vorgang werde ich vor der Einwinterung noch mindestens einmal wiederholen.




Es sei angemerkt, dass dies EINE Methode ist. Andere Imker benutzen spezielle Verdunster, Unterteller oder auch gänzlich andere Präparate... Wer die für sich beste Möglichkeit herausfinden möchte, sollte zu einschlägiger Literatur greifen - Literatur auf Honigbienenblog.

Das war es an dieser Stelle erstmal mit den "neusten" Infos zu den Bienen. Der nächste Beitrag dann hoffentlich wieder etwas ausführlicher.